Krankheiten – Kaninchen krank?

Krankheiten können den Kaninchenhalter um den Verstand bringen und ordentlich für Schlafmangel sorgen.

Kaninchen krank . .

Was nun?

Ein Tierarztbesuch steht immer an erster Stelle. Nur er kann wirklich feststellen, was deinem Liebling fehlt.

Im Tiermedizinstudium werden Kaninchen leider nur sehr kurz angeschnitten, deshalb kennen sich nur sehr wenige Tierärzte mit unseren Lieblingen aus. Deshalb informiere dich, welcher Tierarzt wirklich kaninchenerfahren ist! ( Z.b. in Foren oder Facebookgruppen erfragen)

Tipp: Kaninchenschutzforum.de

Wie erkenne ich, dass mein Kaninchen krank ist?

  • Kaninchen frisst nicht, oder nur sehr wenig und sehr mäkelig
  • Kaninchen hat Durchfall, der auch übel riecht
  • Kaninchen sitzt nur noch in der Ecke, bewegt sich kaum, frisst nicht und kneift die Augen zusammen
  • Kaninchen drückt den Hintern nach unten weg, mag nicht fressen.
  • Kaninchen köttelt nicht und benimmt sich anders.

Man könnte nun eine Schlussfolgerung ziehen: Wenn das Kaninchen nicht frisst, ist es krank.

Da Kaninchen zu den Fluchttieren gehören, versuchen sie solange es geht zu verbergen, dass sie krank sind. Das heißt, wenn Kaninchen aufhören zu fressen, dann ist es eine ernstzunehmende Situation und man sollte umgehend einen Tierarzt aufsuchen – auch Abends am Wochenende!

Wenn ein Tier nicht mehr frisst, dann kann es in kurzer Zeit darauf hinauslaufen, dass der ganze Kreislauf zusammenbricht. Das Kaninchen kann sterben. Der Kreislauf setzt sich aus den ganzen kleinen Fressportionen, viel Bewegung und die Verdauung zusammen.

 

Kaninchen frisst nicht / köttelt nicht

Es frisst nicht und nimmt sein Lieblingsleckerlie nicht? Dann ist dein Kaninchen krank. Du solltest zügig einen Tierarzt aufsuchen, der sich auskennt.

Beim Tierarzt sollten folgende Untersuchungen statt finden:

  • Zähne sollten nicht nur angesehen werden, sondern auch geröntgt werden.  Zahnwurzeln und Veränderungen sieht man ohne leider nicht immer.
  • Der Magen und der Darm müssen geröntgt werden um Verstopfungen, Gase oder auch Magenüberladungen erkennen zu können! Ohne ein Röntgenbild kann Päppeln sehr gefährlich werden. Denn jede Ursache benötigt unterschiedliche Behandlungen!
  • Die Temperatur sollte gemessen werden.

Letztendlich sollte ein Röntgenbild die Ursache aufzeigen. Es kann aber auch ein Schock sein ( wenn es vorher irgendwo runtergefallen ist o.ä.). Auch Parasiten verursachen gerne Probleme. Wenn nichts gefunden wird sollte folgendes getan werden:

  • Kotuntersung ( Kokzidien, Würmer, Hefen )
  • Blutbild ( Niere usw.)

Es drückt gleichzeitig seinen Hintern so komisch nach unten / nach hinten?

Dann könnte die Blase betroffen sein. Es gibt viele Kaninchen, die unter Blasenschlamm leiden.

 

Krankheiten – Informationen

Vor einem Tierarztbesuch solltest du dich informieren. Je besser du vorbereitet bist, desto mehr kannst du hinterfragen und den Überblick bewahren.

Folgende Literatur beinhaltet jede Menge Informationen:

Dr. Ewringmann kommt aus Berlin und ist u.a. DIE Tierärztin für Kaninchen, Meerschweinchen und co!

Leitsymptome beim Kaninchen
ausgehender Link

Sonja Tschöpe ist bekannt aus dem Kaninchenschutz und unterstützt ebenfalls die natürlichen Heilungskräfte!

 

Therapie für Kaninchen
ausgehender Link

 

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Letztendlich gibt es viele Kaninchen Krankheiten, genau wie bei Mensch, Hund und Katze. Von kurzweiligen Problemen, bis hin zu chronischen Dauerzustand. Besonders Zwergkaninchen sind intensiv Patienten, denn sie sind unglaublich anfällig. Jetzt geht es ihnen gut und im nächsten Moment stehen sie auf der Kippe.

Wir stellen euch einige Krankheiten vor, auf was ihr achten sollt und sammeln Tipps und Tricks für den Notfall!